Mit Tattoos und Buttons: Bundesweite Pausenaktion von Chancenwerk e.V.

Schüler während der Pausenaktion.

Der Infostand auf dem Schulhof an der Gesamtschule Waltrop steht bereit. Studenten hängen noch eben schnell das Plakat der Pausenhofaktion auf, Infoschilder mit den Zeiten der Lernförderung und den Namen der Ansprechpartner schmücken bereits den Stand.

Mit dem Gong zur großen Pause kann die Pausenhofaktion starten. Die Kinder stürmen auf den Schulhof und steuern sofort den Stand des Chancenwerks an. Dann geht es los. Kleine Aufmerksamkeiten werden an die Schüler verteilt: Bleistifte und Buttons mit dem Aufdruck ‚Bruder‘ und ‚Schwester‘. Ganz hoch im Kurs stehen die Chancenwerk-Tattoos. „Die sind einfach der absolute Renner“, weiß Julia Granel, Pädagogische Koordinatorin von Chancenwerk in Bochum und Herne. Sie organisiert und begleitet die Pausenaktionen in ihrer Region gemeinsam mit Studenten, die sonst die Kinder und Jugendlichen in den Lernförderstunden betreuen. Vor Ort stehen Wasser und Schwamm bereit, sodass die Kinder die Tattoos direkt aufkleben können. Viele Schüler stellen sich an. Der Andrang ist groß.

„Mit den Pausenaktionen integriert sich Chancenwerk in den Schulalltag. Sonst sind wir nur nach Schulschluss am Nachmittag in der Schule“, erklärt Lucas Sauerborn, Pädagogischer Koordinator von Chancenwerk in Duisburg. Auch dort findet die Pausenaktion statt.

Schüler präsentieren ihre Chancenwerk-Tattoos.

Ergün Yalcin, Pädagogischer Koordinator bei Chancenwerk und zuständig für das Ruhrgebiet, hat für die Pausenaktion an der Gesamtschule in Dortmund Scharnhorst außerdem ein Dosenwerfen initiiert: „Ich wollte den Schülern eine richtige Aktion bieten, um ihnen eine Freude zu machen. Vielleicht werden so auch noch andere Kinder auf uns aufmerksam.“

In 25 Städten auf 63 Schulhöfen war das Chancenwerk-Team in den letzten drei Monaten unterwegs. Stattfinden sollen die Pausenaktionen an allen Schulen, in denen das Chancenwerk seine Lernkaskade anbietet. Die Aktionen ermöglichen, auch Schüler der Kooperationsschulen zu erreichen, die noch nicht bei Chancenwerk angemeldet sind. Bei den Aktionen auf dem Schulhof geht es jedoch vor allem um den Austausch mit Schülern und darum, Aufmerksamkeit zu schenken, über die Lernförderung hinaus.

Für die nächste Pausenhofaktion wird demnächst der Stand in Berlin aufgebaut.

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