Alte Zeiten feiern, neue Zeiten gestalten – Das Chancenwerk Alumni-Treffen

alumnitreffenAuch wenn das Chancenwerk immer größer wird, besinnt es sich auf seine Wurzeln. So wie beim Alumni-Treffen am vergangenen Wochenende in den Niederlanden. Hier kamen 19 ehemalige Chancenwerk-Schüler der ersten Stunde mit ihren damaligen Betreuern Şerife, Murat, Hakan und Philip zusammen.

„Es ist schon spannend, die Leute nach so vielen Jahren wiederzusehen“, erzählt Gökhan, Chancenwerk-FSJler und Hauptorganisator des Treffens. Gökhan kam vor 9 Jahren als Sechstklässler zu Chancenwerk und kann sich ein Leben ohne den Verein nicht vorstellen (Gökhans Geschichte lest ihr hier). Und auch die anderen Schüler von damals haben das Chancenwerk, das damals noch „Interkultureller Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten“ hieß, nicht vergessen. Heute sind sie Anfang 20 und befinden sich in Studium oder Ausbildung. „Ich finde es toll zu erfahren, was aus den Leuten geworden ist und wie sie sich entwickelt haben“, sagt Gökhan.

Gemeinsam gestalten

Eines hat sich aber nicht verändert: der Chancenwerk-Spirit. „Es war genauso wie früher. Wir haben uns an alte Zeiten erinnert. Wir haben gemeinsam geweint und gelacht.“ Diese Gemeinschaft habe allen Chancenwerkern gefehlt. Die Alumni wollen aber nicht nur in Erinnerungen schwelgen, sie wollen was bewegen. „Wir wollen die unterschiedlichen Eigenschaften und Talente im Sinne des Chancenwerks bestmöglich einsetzen“, erklärt Gökhan. Eine Kooperation zwischen Alumni und ChancenWORK bietet sich geradezu an, denn vom Einzelhandelskaufmann über die Beamtin im Rathaus bis hin zum Gartenlandschaftsbauer sind viele Berufe und Berufungen vertreten. Aber auch jenseits von beruflichen Ambitionen wollen die jungen Leute an die heutigen Chancenwerkkinder ihre Erfahrungen weitergeben: Mädelsabend und Jungstreff sind bereits in Planung.

Noch mehr Alumni-Netzwerke

„Es sind viele tolle neue Ideen entstanden“, freut sich der Organisator. Besonders freue ihn die Eigeninitiative seiner ehemaligen Mitschüler: „Alle sind begeistert und gerne dabei, sie wollen sich engagieren.“ Gemeinsam wurden die Aktionen für die nächsten vier, fünf Monate geplant. Und Gökhan denkt schon einen Schritt weiter: „Ich wünsche mir auch in anderen Städten Chancenwerk-Alumni-Netzwerke.“

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