Gurke statt Gummibär!

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Diesem Leitspruch folgt jetzt auch das Chancenwerk am Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising. Dort heißt es nun, wie schon an der Willy-Brandt-Gesamtschule München: Obst statt Süßes!

Dank dem Naturgarten Schönegge erhalten unsere Chancenwerk-Kids einmal die Woche eine kostenlose Obstkiste. Die Biogärtnerei aus Nandlstadt spendet uns Äpfel, Bananen, Gurken etc., denn mit diesem gesunden Energieschub lernt sich‘s gleich viel leichter!

Gesund schmeckt gut

Anstatt wie früher über Schokolade oder Gummibärchen herzufallen, stürzen sich die Unterstufenschüler nun auf frisches Obst und Gemüse. Bei manchen sind die Pausenbrote längst verzehrt oder die knackigen Karotten bieten eine gute Abwechslung zum lahmen Salamibrot. Es wird fleißig diskutiert in den Klassenzimmern am JoHo. Kann man die Pflaumen mit den braunen Stellen noch essen? Im Supermarkt sieht das Obst ja immer so perfekt aus. „Klar“, meint Maxi, die Pflaumen von seinem Obstbaum daheim würden auch super lecker schmecken, obwohl sie schon matschig sind. „Nur weil das Obst nicht so perfekt aussieht wie im Supermarkt, schmeckt es trotzdem sehr gut, wenn nicht sogar besser“, wirft Betreuerin Maja ein. Durch die Obstkooperation lernen die Schüler zum einen, dass gesundes Essen auch besonders gut schmeckt. Zum anderen sollen sie merken, dass es sich lohnt, nachhaltig produzierte und regionale Lebensmittel zu konsumieren.

Konzentration und Motivation profitieren

Neue Energie nach einem langen Schultag bringt der gesunde Snack auf jeden Fall. Das merkt auch Aurelia, die am JoHo als Schulkoordinatorin für das Chancenwerk aktiv ist: „Die Schüler sind nach der Obstpause wieder richtig motiviert und können sich viel länger konzentrieren. Außerdem sind sie ausgeglichener und bleiben länger am Ball.“

Sie wollen unseren Kids Power und Vitamine schenken? Für die Willy-Brandt-Gesamtschule in München suchen wir gerade Spender, damit wir die Obstpause auch weiterhin anbieten können: www.betterplace.org/p15679. Berichtet hatten wir am 30. Oktober 2013 über die Umsetzung an der Münchner Schule.

Text: Lena Abs, Praktikantin in Freising

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